Über (m)eine Möglichkeit für einen sicheren Datenaustausch und eine sichere Dateiablage von schützenwerten Daten/Dateien

Aus gegebenem Anlass möchte ich mich doch mal zum Thema eines sicheren Datenaustausches äußern – hier auch gleich im Zusammenhang mit einer sicheren Dateiablage. Es geht dabei nicht zwangsweise um personenbezogene Daten, die eh besonders geschützt werden müssen – auch andere Informationen sollen oftmals nicht von Unbefugten gelesen werden dürfen.

Und es geht auch nicht um den großangelegten Datenaustausch innerhalb großer Unternehmen/Netzwerkinfrastrukturen ggf. über Standorte/Kontinente hinweg oder die Arbeit mit den übermittelten Daten unabhängig der eigenen Infrastruktur (wie bspw. die Nutzung von Microsoft Excel auf einem Server in der Cloud). Ich beziehe mich in meinen Ausführungen lediglich auf die Ab-und-Zu-Übergabe von Daten an jemand anderen, der dann in seiner eigenen Infrastruktur damit weiterarbeitet.

Der Anlass für mich liegt einerseits in einem aktuellen Projekt, bei dem „MoveIT“ als Datentransferlösung verwendet werden soll, die in der Vergangenheit durch ziemlich kritische Sicherheitslücken aufgefallen ist und für die erst kürzlich wieder eine solche Sicherheitslücke gemeldet wurde. Solch eine Lösung darf einfach keinerlei Sicherheitslücken aufweisen – weshalb ich diese auch keinesfalls ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen verwenden würde. Und in einem anderen Projekt wird eine auf AWS basierende Datenaustauschlösung präsentiert, wo der Anbieter hoffentlich genau darauf achtet, dass die Dateien auch wirklich auf Datenservern in Rechenzentren abgelegt werden, wo die EU-DSGVO gilt.

Nachfolgend erläutere ich Ihnen meine Vorgehensweise, durch die es mir letztlich egal sein kann, wie Daten übertragen werden und welche Software zum Einsatz kommt. Verhindern, dass Daten auf Servern außerhalb der Gültigkeitsraumes der EU-DSGVO landen, kann ich dadurch, dass ich sie auf einem reinen Datenserver bei einem von mir ausgesuchten und beauftragten Anbieter und einer bewusst ausgesuchten Datentransfersoftware zum Download ablege, da ich aus Infrastruktur-Gründen keinen eigenen Datenserver betreiben kann. (Natürlich könnten Sie auch Ihre eigene Netzwerk-Infrastruktur bspw. verbunden mit einer Fernzugriffsmöglichkeit verwenden).

Diese Vorgehensweise müssen Sie und meine Infrastruktur können Sie bei einer Zusammenarbeit mit mir natürlich auch nutzen.

  • Verschlüsseln auch Sie die Dateien vor dem Versand mit einem derzeit als sicher angesehenen und anerkannten Verschlüsselungsverfahren. Ich nutze aktuell AES-256 – also den „Advanced Encryption Standard“ mit 256-bit Schlüssellänge. Die Ergebnis-Datei liegt dann quasi zusätzlich auf Ihrem Dateisystem.
  • Die Verschlüsselung ist integriert in auch im Unternehmenseinsatz kostenloser Container-/Komprimierungssoftware wie 7Zip oder 7z oder kostenpflichtiger Software wie bei WinZIP. Sie können also mehrere Dateien in solch einen ZIP-/7z-Container packen, die dazu auch komprimiert werden (können – denn Sie könnten die Komprimierung auch deaktivieren). Und Sie können sogar für jede Datei bestimmen, ob sie verschlüsselt werden soll oder nicht. Solch ein Container kann also sowohl verschlüsselte als auch unverschlüsselte Dateien enthalten – praktisch, weil dann Dateien, die gar nicht verschlüsselt übertragen werden müssen, direkt an Ort und Stelle sind (und bspw. nicht im Anhang einer E-Mail). Das Passwort sollten Sie natürlich nicht in eine solche unverschlüsselte Datei ablegen ;-).
  • Durch diese Vorgehensweise sind die schützenswerten Daten auf dem Transportweg und insbesondere auch dann vor ungewünschtem Zugriff geschützt, nachdem sie der Empfänger vom Datenserver heruntergeladen und in seinem System abgespeichert hat.
  • So schützen Sie bequem auch Daten in Dateiform, wenn Sie sie auf externen Datenträgern übergeben möchten oder – ganz allgemein gesagt – in einem Unternehmen oder noch allgemeiner in einem Netzwerk ablegen und vor ungewünschtem Zugriff schützen wollen.
  • Das Passwort zum Entschlüsseln wird einfach auf einem persönlichen „Kommunikationskanal“ (E-Mail, Telefon, per Briefpost, ein Treffen) übermittelt.
  • Beim 7z-Format haben Sie zusätzlich sogar die Möglichkeit, das Öffnen des Containers zur Ansicht des Inhaltes zu verhindern. Dadurch kann keiner, der das Passwort nicht kennt, in den Container schauen. Klingt verlockend – ist aber nicht immer das Gelbe vom Ei (ich mache das nicht beim Archivieren). Denken Sie an meine Aussage, wenn Sie in ein paar Jahren in Ihrem Archiv nach Informationen suchen und dann endlich den möglicherweise passenden Container gefunden haben. Wobei Sie bei fehlendem Passwort letztlich auch nicht mehr an die Dateien kommen – Ihnen aber Informationen wie Dateinamen und Datum/Uhrzeit geholfen hätten.
  • Eine weitere Schutzebene ist der passwortgeschützte Zugriff auf die Datei oder den Ordner auf meinem Datenserver. Das Passwort kann je nach „Bequemlichkeitswunsch“ einmalig (für die Zeit der Zusammenarbeit), projektbezogen (je Auftrag) oder auch vorgangsbezogenen angelegt werden. Und ggf. auch ganz differenziert auf Benutzerebene.

Warum aber das Ganze, da es doch zusätzlichen Aufwand bedeutet? Weil das aktuelle „Haupt“-Schlagwort im Marketing, die „sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung“, mehrere Umsetzungsmöglichkeiten hat, die nicht immer zielführend für einen sicheren Datenaustausch und eine sichere Dateiablage sind. Und die guten Lösungen meist nicht kostengünstig sind.

  • In den meisten Fällen ist lediglich die oben bereits erwähnte „Transportverschlüsselung“ gemeint (bspw. per HTTPS). Ihre ggf. unverschlüsselten Daten werden auf dem Übertragungsweg geschützt – liegen auf dem Zielserver dann aber völlig ungeschützt. Und auch nach dem Download liegen sie ungeschützt auf den Dateisystem des Empfängers. Ich verwende den Plural, weil heutzutage aus Sicherheits- und Performancegründen auf Hardware-Ebene mehrere Datenträger oftmals im RAID-Verbund betrieben werden (und als „ein Datenträger“ fungieren) und die Daten in Wirklichkeit automatisch auf mehrere Datenträger verteilt sind. Dazu kommen automatische Backups, wo die ungeschützten Dateien auf dem Zielsystem dann auch verteilt zu finden sind.
  • Eine in diesem Zusammenhang erwähnte Zugriffkontrolle bezieht sich dabei meist nur auf einen Zugriffsschutz auf Ordner- oder Dateiebene auf dem verwendeten Datenserver – damit ist keine Verschlüsselung der Datei gemeint. Genaugenommen erlauben Sie damit lediglich bestimmten Personen den Zugriff – verhindern aber nicht einen unerwünschten Zugriff bspw. über Sicherheitslücken.
  • Wenn Sie Softwareanwendungen für den Datentransfer nutzen, die bspw. auf Betriebssystemebene entwickelt wurden (bspw. für Windows, wo Sie sie als Anwendung von Ihrem Desktop aus starten), kann es wiederum auch bedeuten, dass in dieser Software zusätzlich ein Mechanismus zur automatischen Datei-Verschlüsselung eingebaut wurde. Dann nämlich wird tatsächlich eine verschlüsselte Datei über einen sicheren Übertragungsweg „vom Anfang bis zum Ende“ verschickt. Um diese Datei dann aber wieder zu entschlüsseln, benötigen Sie zwingend diese Software – denn wenn Sie solch eine Software insbesondere auch aus Bequemlichkeitsgründen nutzen, muss der Software das Passwort sowohl auf Absender- als auch Empfängerseite bekannt sein. Und dieser Bekanntgabe-Mechanismus kann auch unterschiedlich umgesetzt werden. Eines ist aber ziemlich sicher: diese Software wird in Netzwerkumgebungen mit großer Sicherheit ordentlich Geld kosten.

Vielleicht hilft Ihnen diese „Handwerkszeug“ (denn mehr ist es ja nicht) bei der Umsetzung eines vor fremden Zugriffen sicheren Datenaustausches.

Über das Buchen von Zahlungen durch Überweisung am Beispiel vom „Vereinsmeister“

Eigentlich wollte ich meine Beiträgen über eine Vereinsverwaltung am Beispiel des Vereinsmeisters „strukturiert“ schreiben. Also erst noch was Allgemeines und dann konkreter werden – wie man das halt so macht. Aktuell fehlt mir jedoch die Zeit dazu, da es fast immer nicht bei wenigen Zeilen bleibt. Aber ich möchte wenigstens auf ein paar konkrete Punkte eingehen, die aktuell auch für andere wichtig sein könnten. Später vervollständige ich dann alles (hoffe ich jedenfalls).

Bedenken Sie bitte, dass alles, was Sie über die entsprechenden Vorgänge lesen werden, m. E. allgemein gilt und bestimmt nicht nur im Vereinsmeister so oder so ähnlich zu erfolgen hat. Sollten Sie also in Ihrer Infrastruktur Unterstützung dabei brauchen, können Sie sich gerne an mich wenden.   „Über das Buchen von Zahlungen durch Überweisung am Beispiel vom „Vereinsmeister““ weiterlesen

Beispielcodes – Outlook – Wann habe ich welche Datei aus dem Anhang einer E-Mail entfernt?

Meine Quellcodes sind nichts Besonderes, haben in meinem Arbeitsalltag aber einen Mehrwert für mich. Auf die Hintergründe für die Erstellung der Codes gehe ich meist nicht weiter ein. Nutzen Sie sie einfach auf eigene Gefahr hin (ich übernehme keinerlei Haftung) und eventuell helfen Sie auch Ihnen.   „Beispielcodes – Outlook – Wann habe ich welche Datei aus dem Anhang einer E-Mail entfernt?“ weiterlesen

Mehrere tausend Mitglieder mit allem Drum und Dran verwalten – mit dem „Vereinsmeister“ wird es möglich

Einer meiner Kunden (ein „Nicht-Sport-Verein“) trat auf mich zu mit der Bitte, ihn bei der Auswahl und Einführung einer neuen Software zur Mitgliederverwaltung zu unterstützen. Die vor vielen Jahren in Ermangelung passender Software selbst programmierte Datenbankanwendung kam u. a. durch die Einführung eines neuen Rechnersystems/-netzwerks an ihre Mehrbenutzer-Grenzen. Seitens des Vereins wurde auch schon nach einer Alternative geschaut – leider erfolglos.   „Mehrere tausend Mitglieder mit allem Drum und Dran verwalten – mit dem „Vereinsmeister“ wird es möglich“ weiterlesen

Online-Marketing mal anders und ohne den Standardweg und die großen Player am Markt

Fast immer, wenn es derzeit um Marketing geht, denken alle nur über die Nutzung der aktuell bekannten und bewährten Wege „über Online“ nach: hauptsächlich die sozialen Medien oder Werbung über google. Sicherlich ist es nicht verkehrt – doch wenn es alle so machen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass die Empfänger der Werbung allgemein irgendwann übersättigt sind. Und Sie gehen mit Ihrem Produkt oder Dienstleistung in der großen Masse schlichtweg unter, wenn Sie nicht immer aufwändigere Kampagnen fahren. Zudem ist die Umsetzung hierbei meist auch gar nicht so richtig „persönlich“.   „Online-Marketing mal anders und ohne den Standardweg und die großen Player am Markt“ weiterlesen

ADDRESSFACTORY – Abgleiche über Deutsche Post Direkt zur Prüfung und/oder Verbesserung der Adressqualität

Um die Qualität eines Adressbestandes zu prüfen und ggf. zu verbessern, nutze ich bei meinen Projekten neben meinen eigenen Werkzeugen seit vielen Jahren auch das Angebot ADDRESSFACTORY von Deutsche Post Direkt (im Weiteren von mir DPD genannt) – einer Tochter der Deutsche Post AG. So kann ich für eine Adresse bei Notwendigkeit die Personalisierungsqualität verbessern und/oder die Abgleichqualität durch Vereinheitlichungen erhöhen. Und letztlich die Zustellbarkeit auf verschiedenen Ebenen sicherstellen bzw. eine Adresse für meinen Auftraggeber als recherchebedürftig qualifizieren. Was diese Parameter in Hinblick auf die Adressqualität genau bedeuten, werde ich in einem Folgebeitrag näher beleuchten.   „ADDRESSFACTORY – Abgleiche über Deutsche Post Direkt zur Prüfung und/oder Verbesserung der Adressqualität“ weiterlesen

Kurz zum Reflektieren – Warum können in CRM-Systemen keine „Haushaltskontakte“ angelegt werden?

Da hat schon wieder die Dublettenprüfung versagt – doch wir können es eh nicht anders machen: Sowohl Frau als auch Herr Meier sind Kunden unseres Hauses. Jeweils aber mit eigener Kundennummer. Weshalb beide unseren teueren Katalog bekommen – wo doch auch einer für den Haushalt reichen würde. Denn die beiden leben tatsächlich zusammen in einem Haushalt. Leider sind sie vor einiger Zeit auch noch umgezogen, ohne dass wir es erfahren haben – die letzten Kataloge kamen wohl nicht an.

Warum also kann ich in keinem mir bekannten CRM – anders als bei Unternehmen mit Ansprechpartnern – einen Kontakteintrag einer Hauptkategorie „Haushalt“ anlegen und diesem dann die Mitglieder zuordnen? Eine Werbesendung ginge in Zukunft dann nur einmal raus an „Frau und Herrn Meier“, die Anschrift muss nur einmal korrigiert werden. Die letzte Rechnung kann tatsächlich über die untergliederte Kundennummer an Frau Meier fakturiert werden, da sie bestellt hat. Wir haben auch nur ihr persönlich den auf Frauenartikel spezialisierten Katalog geschickt. Und wir bedanken uns demnächst bei beiden mit genau einem passenden Geschenk, da sie zusammen doch ganz eifrige Besteller sind. Und Überraschung: Da hat doch tatsächlich die nun 18-jährige Tochter auch noch was bestellt.

Kurz zum Reflektieren – Benachrichtigung/Weiterleitung beim E-Mail-Empfang bei Abwesenheit

Ich beauftrage an einem Montag die Lieferung von Leerbehältern. Aus Erfahrung bitte ich gleich im ersten Satz nach der Ansprache um Rückmeldung, dass die E-Mail angekommen ist und der Auftrag bearbeitet wird. Eine Woche lang erhalte ich keine Rückmeldung – also rufe ich heute an. Schließlich könnte mein Ansprechpartner ja im Urlaub sein. Nein – er hatte eine Corona-Infektion.

Doch warum erhalte ich dann keine Abwesenheitsbenachrichtigung auf meine E-Mail und tappe im Dunkeln? Oder warum werden E-Mails dann nicht automatisch an eine Sammeladresse für die Abteilung weitergeleitet – denn diese kannte ich bisher nicht. Und sollte in solchen Fällen nicht bspw. die Personalabteilung solche Benachrichtigungen/Weiterleitungen einrichten können? Und wenn das alles nicht organisierbar ist: Ruft man dann als Arbeitnehmer – wenn man es selbst nicht von zu Hause eintragen kann – nicht selbst im Unternehmen an und bittet um Einrichtung einer Meldung bzw. Weiterleitung? Schließlich stößt man sonst seinen Partnern vor den Kopf.

Die Aktivierung von Neukunden – notwendig, aber schwierig und auch aufwändig

Ohne Frage kommt man zur Steigerung und manchmal auch zum Halten des Umsatzes um die Neukundengewinnung nicht herum. Doch sollte man – wie ich es in den beiden vorherigen Artikeln bereits erwähnt habe – zuerst alle anderen Möglichkeiten in Bezug auf die Bestandskunden ausgeschöpft haben. Alle nachfolgenden Varianten habe ich bereits betreut – leider aber nur Informationen über den mäßigen Erfolg bei der Adressanmietung erhalten.   „Die Aktivierung von Neukunden – notwendig, aber schwierig und auch aufwändig“ weiterlesen

Ihre aktiven Bestandskunden oder auch Mitglieder – Kümmern Sie sich auch um sie

Waren Sie nicht auch schon verärgert, wie wenig Sie als aktiver Bestandskunden oder aktives Mitglied gewertschätzt wurden? Neukunden bekommen Rabatte und Sie hingegen sogar eine Preiserhöhung? Oder wie unpersönlich mit Ihnen umgegangen wurde? Hätten Sie sich nicht auch über irgendeine Art Anerkennung für Ihre langjährige True gefreut? Und waren Sie letztlich nicht so enttäuscht oder sogar verärgert, dass Sie über einen Wechsel zu einem anderen Dienstleister/Anbieter nachgedacht haben?   „Ihre aktiven Bestandskunden oder auch Mitglieder – Kümmern Sie sich auch um sie“ weiterlesen